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Neuigkeiten

Linz, 06. September 2017

Information zur Anrechnung der Dienstzeiten als Zeitsoldat


Mit dem Beschluss des Nationalrates vom 29. Juni 2017 wurde einer jahrelangen Forderung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Rechnung getragen.

Nach bisher geltendem Recht wurden Zeiten der Leistung des Präsenzdienstes für die Erfüllung der Voraussetzungen fr die Inanspruchnahme der Lanzeitversichertenregelung ("Hacklerregelung") nur im Ausmaß von höchstens 30 Monaten berücksichtigt.

Da in der Vergangenheit der Präsenzdienst als freiwillig verlängerter Grundwehrdiener bzw. als Zeitsoldat in vielen Fällen bedeutend über den Zeitraum von 30 Monaten hinaus geleistet wurden (im Extremfall bis zu 15 Jahre), wird nunmehr dieses Deckelung ersatzlos gestrichen.

Für Vertragsbedienstete gilt diese Neuregelung ab dem 1. Juli 2017, für BeamtInnen ab dem der Kundmachung im Bundesgesetzblatt folgenden Tag.

Künftig wird die Zeit als Zeitsoldat bzw. die Präsenzdienstzeit zur Gänze als beitragsgedeckte Dienstzeit angerechnet!

Die von dieser begünstigenden Regelung betroffenen Kolleginnen und Kollegen müssen laut derzeitigem Wissenstand keine Maßnahmen setzen.

Da der (ehemalige) Arbeitgeber die Daten der Kolleginnen und Kollegen über die verbrachten Dienstzeiten als Zeitsoldat oder freiwillig verlängertem Grundwehrdienst gespeichert oder archiviert hat, sollten die pensionsrelevanten Informationen an die Pensionsversicherer (BVA, PVA etc.) weitergeleitet werden, wenn nicht bereits geschehen.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Peter Fürhapper, Sekretär

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